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Bussysteme - ... und Ihre Träume werden wahr

Einführung

Mindestens so unverwüstlich wie die Technik der modernen dezentralen Elektro-Speicherheizungen sind auch die Vorurteile und falschen Darstellungen über dieses Heizsystem. Diese stammen jedoch noch aus den Urzeiten der Elektrowärmetechnik und gehören in die Mottenkiste der Technikgeschichte. Dabei hat sich dieses Heizsystem in den letzten Jahrzehnten genauso weiterentwickelt wie z.B der gute alte Heizungskessel ( Brennwerttechnik ).Aber wie schon der Volksmund sagt: „Totgesagte leben länger!“ und so zeigt uns die aktuelle Entwicklung, Elektro-Speicherheizungen sind nach wie vor eine attraktive Alternative. Dabei soll nicht gesagt werden, das Elektrowärme für jeden Bereich die optimale Lösung ist, aber eine Beratung lohnt sich in jedem Fall.

Warum es Speicherheizungen gibt

Großtechnische Kraftwerke arbeiten bekanntlich am wirtschaftlichsten im gleichmäßigen Dauerbetrieb. Während der Nachtstunden aber, besonders in der Zeit zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr wird jedoch nicht die gesamte erzeugte Elektroenergie benötigt. Um eine möglichst gleichmäßige Auslastung der Kraftwerkskapazitäten zu erreichen wurde Mitte der 60-er Jahre die Nachtspeicherheizung entwickelt. Sie nutzt das „Abfallprodukt“ Nachtstrom, das von den EVUs im Rahmen von Sonderverträgen besonders günstig abgegeben wird um den Speicherkern der Geräte aufzuladen. Dieser gibt die gespeicherte Wärme dann über den Tag verteilt nach Bedarf ab, wobei das Zusammenspiel von Wärmedämmung und Gebläsetechnik die exakte Dosierung der Raumheizung ermöglicht und Verluste an gespeicherter Wärme weitgehend verhindert. Elektro-Speicherheizungen tragen somit auch zur Verminderung von Verschleiß in den Kraftwerken bei und leisten einen nicht unbedeutenden Beitrag zur Preisstabilität bei Elektroenergie.

Gerätetechnik und Steuerung

Moderne Elektro-Wärmespeicher sind mit den ( meist bekannten ) Geräten der früheren Generationen nicht mehr zu vergleichen. Sie sind, genau wie alle anderen Heizungssysteme, mit Computersteuerungen ausgestattet, die eine automatische und bedarfsgerechte Aufladung garantieren. Die Geräte sind im Vergleich wesentlich kleiner, komfortabler und einfacher in der Bedienung als Ihre Urahnen und nicht zuletzt im Punkt Design auf die aktuellen Wohntrends abgestimmt. Durch die dezentrale Wärmeerzeugung ist es kein Problem nur die Räume mit Wärme zu versorgen, die auch benutzt werden. Die Geräte können problemlos abgeschaltet werden und verbrauchen dann keine Energie, in Gegensatz zu Systemen mit dem Trägermedium Wasser ist kein Frostschutz erforderlich.

Vergleichen Sie richtig

Kein Heizungssystem ist über jeden Zweifel erhaben und bei genauerer Betrachtung stellt man fest, das z.B. bei der Gewinnung von Erdöl und Erdgas oftmals erhebliche Umweltschäden in Kauf genommen werden. So gehen z.B. 10 - 20 % der gesamten Gasfördermenge durch Leckagen an Rohrleitungen verloren. Dabei werden jährlich ca. 30 Milliarden Kubikmeter Methan freigesetzt, ein Treibhausgas das 30 mal klimaschädlicher ist als CO2! Erdölgewinnung geht mit ähnlichen Umweltbelastungen einher und außerdem sind die beiden Rohstoffe Erdgas und Erdöl auf Grund ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit in der Chemieindustrie eigentlich viel zu wertvoll um sie nur zu verbrennen. Zu guter letzt sollte man bedenken, welche alternative Energiequelle liefert Öl oder Gas ? Wasserkraft, Fotovoltaik und Windenergie liefern uns Elektroenergie, meist auch dann, wenn sie gerade nicht benötigt wird und in einer Speicherheizung kann diese dann sinnvoll zwischengespeichert werden. Bei einem Vergleich sollten auch die sogenannten „laufenden Kosten“ für das Heizungssystem nicht vergessen werden.

Elektro-Wärmespeicher haben, nachgewiesener Maßen, eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren, in denen so gut wie keine Wartungskosten für das Gesamtsystem anfallen. Auch nach Ablauf dieser Zeit sind die meisten Geräte noch einsatzfähig, aber meist technisch veraltet. Heizungskessel und Tankanlagen für Öl oder Gas müssen in regelmäßigen Abständen geprüft und gewartet werden, jährliche „Zusatzkosten“ in mehreren hundert Euro sind da keine Seltenheit.

Vergleichsgrafiken